Mapping Aminuis

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Im Osten Namibias liegt Aminuis – ein Ort mit faszinierender Geschichte und bislang nur lückenhaft kartierter Umgebung.

Foto: Tjinouhona Tjipura, März 2026, Aminuis
Foto: Tjinouhona Tjipura, März 2026, Aminuis
Foto: Tjinouhona Tjipura, März 2026, Aminuis
Foto: Tjinouhona Tjipura, März 2026, Aminuis

Anfang März 2026 ist hier ein innovatives Lehr-Lern-Projekt gestartet. Lehramtsstudierende der Geographie der Universität Trier kartografieren gemeinsam mit namibischen Schüler:innen der Rietquelle Secondary School „weiße Flecken“ auf der Landkarte. 

Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist die Einrichtung eines Computer-Labs an der Rietquelle Secondary School in Aminuis. Dort leiten die Studierenden aus Trier mit namibischen Lehrkräften die Schüler:innen an, eigenständig mit digitalen Werkzeugen zu arbeiten. Mithilfe von OpenStreetMap erfassen sie den Ort Aminuis und seine Umgebung neu. Dabei erweitern die Trierer Studierenden nicht nur ihre didaktischen Kompetenzen, sondern vermitteln den Schüler:innen vor Ort auch praktische Methoden der Kartografie. Darüber hinaus lernen die Schüler:innen eigenständig Interviews mit lokalen Akteur:innen zu führen. So werden wertvolle Informationen über den Ort gesammelt, die bisher nicht dokumentiert waren.

Auf dieser Grundlage entsteht nicht nur eine aktuelle digitale Karte von Aminuis, sondern auch ein Travel Guide, der die Region aus lokaler Perspektive sichtbar macht.

Das Projekt entsteht in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Geographie und ihre Didaktik der Universität Trier, dem Directorate of Education der Omaheke Region, dem Aminuis Village Council sowie der Rietquelle Secondary School. Gefördert wird es von der Jutta Vogel Stiftung, Labdoo.org,der Universität Trier und der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) e. V. gefördert vom BMBFSFJ im Rahmen des Kinder- und Jugendplan des Bundes.

Geleitet wird das Projekt von Barbara Scharfbillig. Die Umsetzung vor Ort koordinieren die Suni e.V. Mitglieder Tjinouhona Tjipura, Dominik Lang und Annika Hoffmann.